Richtet nicht!


Auf meinen Beitrag vom 05.07.2015 kam eine Zuschrift, aus der ich zitiere:

„ … Sie würden also tatsächlich bei einem Menschen, der sein Leben hinwirft, sagen, dass er nicht gescheitert ist? Sein Leben ist ihm von Gott geschenkt! Was ist denn dann überhaupt scheitern? Ist sich selbst vernichten für Sie denn ein Glücksfall … ?“

 

Lieber Blog-Leser,

nein, kein „Glücksfall“!

Zugleich verzichte ich auf das Wort „scheitern“ – auch und vor allem im Hinblick auf die Entscheidung eines Menschen, seinem Leben selbst ein Ende zu setzen. Ich enthalte mich einfach jedweder moralisierenden Bewertung. Wenn in einem verzweifelten Menschen keinerlei Hoffnung mehr aufzuspüren ist, sollten nach meiner Auffassung die Waagschalen „richtiger“ Werturteile leer bleiben.

WaageUnbenannt

Und da dieses Thema sich von unseren heilpädagogischen Fragestellungen entfernt, begnüge ich mich mit dieser knappen Stellungnahme.

Noch kurz: Da Sie Ihrer Zuschrift einen religiösen Akzent setzen, mögen Sie sich vielleicht gern eine Weisung aus der Bergpredigt vergegenwärtigen. Der Autor des Matthäusevangeliums lässt Jesus sagen:

„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!“ Mt 7,1

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(nach unten scrollen zu „Künftige Veranstaltungen“)

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